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E6.2 Konzept zur Integration wasserwirtschaftlicher Organisations-, Finanzierungs- und Entscheidungs- unterstützungsmodelle in der Region

Die Wasserwirtschaftsstruktur in der Emscher-Lippe-Region ist das Ergebnis eines mehr als hundertjährigen Entwicklungsprozesses. Sie wurde an eine natürliche Umwelt angepasst, die aufgrund des erwarteten Klimawandels in der bisherigen Form nicht fortbestehen wird.
Organisationsformen und Finanzierungskonzepte für wasserwirtschaftliche (Dienst-)Leistungen werden daraufhin untersucht, ob sie grundsätzlich geeignet sind, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, oder ob Neustrukturierungen erforderlich sind. Bei den von Anpassungen betroffenen Akteuren wird ein Problembewusstsein entwickelt, damit als notwendig erachtete Maßnahmen akzeptiert und umgesetzt werden können.

Neben der Untersuchung von Finanzierungs-, Kosten-, Gebühren- und Preismodellen finden auf allen Stufen der Ermittlung von Anpassungsstrategien die regionalen Rahmenbedingungen Berücksichtigung. Neben strukturellen und demografischen Entwicklungen spielt insbesondere die Akzeptanz bei der Bevölkerung und in der Wirtschaft eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse der ersten Bevölkerungsbefragung liegen mittlerweile vor und wurden veröffentlicht. Sie zeigen sehr deutlich, dass in der Bevölkerung eine nennenswerte Bereitschaft zur Finanzierung der Anpassung an Klimawandelfolgen gegeben ist.

Die Erkenntnisse aus den dynaklim-Befragungen liefern einen wichtigen Baustein für die Entwicklung anpassungsfähiger Organisations-, Finanzierungs-, Tarif- und Gebührenstrukturen. Weitere Befragungswellen sind für 2012 und 2013 geplant.

 

 

 

Ansprechpartner/in

Dr. Nicola Werbeck

Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik e. V. (RUFIS)

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