E3.3 Konzeption neuer Ansätze zum Management konkurrierender Nutzungen von Grund- und Oberflächenwasser
Bewirtschaftungsseminare / Arbeitsgruppen
Bewirtschaftungsseminare
Konfliktszenarien und Managementstrategien werden auf sechs Bewirtschaftungsseminaren (BS) mit den relevanten Akteuren bearbeitet.
Die Seminare sowie thematische Arbeitsgruppen (AG) bilden den Rahmen für den zukünftig, selbständigen Ausgleich der Akteursinteressen.
Im Netzwerk der regionalen Akteure und Experten identifizieren wir relevante Nutzungskonfliktszenarien (1. Seminar). Die Seminararbeit ist die etwa jährlich stattfindene Basis für die Entwicklung eines neuen Managementkonzepts (2. bis 6. Seminar).
Thematische Arbeitsgruppen
Die Wassernutzer an der Mittleren Lippe formulieren ihre Nutzungsansprüche und entwickeln gleichberechtigt die gemeinsamen Bewirtschaftungsziele. Die thematischen AGs arbeiten den übergeordneten BS zu und entwickeln Vorschläge. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung der Roadmap 2020 zur regionalen Klimaadaptation ein.
Aktuell treffen sich etwa 20 Akteure aus der Region in der AG Grundwasser-Lippe. Weitere AGs zu den Temen landwirtschaftliche Bewirtschaftungskonzepte und Kühlwassernutzung sind geplant.
Anwendungsbezogene Forschung in der Region
Die Seminararbeit wird unterstützt durch die Bereitstellung von Gewässermengenbilanzierungen, Prognosen, Grundwasser- und
Oberflächengewässerodellierungen und Szenarienentwicklung. Damit wird den Wassernutzern in der Region wichtiges Wissen für das Management konkurrierender Wassernutzungen zur Verfügung gestellt. Die Forschungspartner liefern technische und wasserwirtschaftliche Anpassungslösungen in den Bereichen
Dynamische Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels in der Emscher-Lippe-Region (Ruhrgebiet)
